Unsere Schwerpunkte 2011 - 2016

Mehr Kinderbetreuung

In Oldenburg fehlen durch den Zuzug junger Familien immer noch rund 570 Krippen- und 370 Hortplätze. Die SPD steht dafür, dass in Oldenburg die Anstrengungen für einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung erhöht werden.

Solange die Kinderbetreuung in Niedersachsen nicht beitragsfrei ist, setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass sie zumindest bezahlbar bleibt. Eine Ausgrenzung von Kindern aus finanziellen Gründen wird es mit uns nicht geben.

Bezahlbarer Wohnraum

Oldenburg wächst – und damit auch der Bedarf an Wohnraum. Die Nachfrage nach kleinen, bezahlbaren Wohnungen ist in Oldenburg in den vergangenen Jahren stark gestiegen, ebenso nach barrierefreien, seniorengerechten Wohnungen und an Wohnraum für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.

In Bloherfelde hat die GSG durch Umbauten die Zahl der Wohnungen teilweise bereits verdoppelt, doch es muss mehr getan werden. Die SPD will, dass die Stadt, Wohnungsbaugesellschaften wie die GSG, aber auch private Investoren tragfähige Konzepte gegen den Wohnungsmangel entwickeln und umsetzen – und dabei das Oldenburger Flair erhalten.

Stärkung der Stadtteile

Die SPD will die bestehenden Stadtteilzentren und die Gemeinwesenarbeiten in Dietrichsfeld und Bloherfelde stärken. Unter dem Motto „Miteinander und Füreinander“ sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der einzelnen Stadtteile im Mittelpunkt stehen.

Auf dieser Grundlage wollen wir die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den bereits in vielfältiger Form vorhandenen Institutionen ausbauen. Hierdurch wollen wir wohnortnahe Angebote für Kinder und Familien, Menschen mit Behinderungen und alte Menschen sowie für Migrantinnen und Migranten bereitstellen.

Den Fliegerhorst entwickeln

Für unseren Stadtteil hat das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes das größte Potenzial der nächsten Jahrzehnte. Es sollte klug entwickelt werden – vor allem für Naherholung und für nicht-störende gewerbliche oder industrielle Nutzungen. Einen voreiligen Flächenverbrauch lehnt die SPD daher ab.

Auch für die Verkehrsentwicklung bietet das Fliegerhorst-Gelände eine Chance: Wir fordern eine Erschließungsstraße von der Alexanderstraße zur Ammerländer Heerstraße zur Entlastung von Alexanderstraße und Innenstadt.

Grünes Band im Stadtteil

Wir wollen ein "Grünes Band" vom Bürgerbusch bis zum Tegelerbusch schaffen. Dafür wollen wir die wertvollen Naturschutzflächen des Fliegerhorst-Geländes erhalten und mit den angrenzenden Grünflächen verknüpfen.

Bahnhalt Wechloy & Lärmschutz jetzt!

Für unsere Stadtteile sind zwei wichtige Vorhaben seit Jahren geplant:
- die Einrichtung eines Bahnhaltepunkts in Wechloy auf dem Weg nach Bad Zwischenahn
- die Überführung der Bahn über die Alexanderstraße, verbunden mit wirksamem Lärmschutz an der Bahnline nach Wilhelmshaven.

Doch die Bahn AG bremst – und der Oberbürgermeister ist wenig interessiert. Die SPD will dafür sorgen, dass beide Projekte in Oldenburg zur Chefsache gemacht werden.

Auch die Details der Umsetzung sind uns wichtig: Für den Bahnhalt Wechloy muss darauf geachtet werden, dass er sinnvoll mit dem Fahrrad-, Fuß- und Busverkehr vernetzt wird. Bei der Errichtung der Alexanderstraßen-Brücke werden wir uns dafür einsetzen, dass eine Möglichkeit für Radfahrer und Fußgänger geschaffen wird, sicher von der Siebenbürger Straße zur Feldstraße zu gelangen.

Bessere Entwässerung

Eine möglichst natürliche Entwässerung ist ein Schlüssel zum Schutz vor Schäden durch starke Regenfälle. Daher treten wir für weitere Regenrückhaltebecken ein und werden darauf achten, dass möglichst viele Gräben erhalten bleiben.

4. IGS für kurze Wege

Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Gesamtschulplätzen steht die Einrichtung einer vierten IGS auf der Tagesordnung. Wir erwarten, dass auch Kinder und Jugendliche aus dem Wahlbereich Nordwest davon profitieren.

Alle Kinder, deren Eltern dies wünschen, sollen auf eine IGS gehen können - und das, ohne lange Wege auf sich nehmen zu müssen.

Gute Seniorenarbeit

Neben der Einrichtung eines „Seniorenservicebüros“ als kommunale zentrale Anlaufstelle fordert die SPD noch in diesem Jahr die Einrichtung einer Stabsstelle „Alter“. Die Projekte in den einzelnen Stadtteilen (Interkulturelles Seniorenbüro, LeNa Lebendige Nachbarschaft, AWO-Projekt “Hand in Hand”, Mehrgenerationenhaus) müssen gesichert werden.