Unsere Schwerpunkte 2016 - 2021

Weil wir Oldenburg lieben…

Viele von uns Oldenburg*innen sind hier geboren und aufgewachsen, sind hier zur Schule gegangen, haben ihre Ausbildung gemacht oder in der Universität bzw. Fachhochschule studiert und sind hier geblieben. Viele sind wegen ihrer Arbeit, Familie oder Freunde nach Oldenburg gezogen und geblieben. Manche sind durch Zufall nach Oldenburg gekommen und geblieben.

Unsere Stadt wächst weiter und ist für viele alte und neu zugezogene Bürger*innen ihre Wahlheimat.

Oldenburg bietet eine hohe Lebensqualität für seine Bewohner*innen. Theater, Kino, Museen – Das kulturelle Angebot ist sehr vielfältig. Bildungs-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls zahlreich vorhanden. Ärzte, Kliniken und soziale Einrichtungen sind auf kurzen Wegen zu erreichen. Oldenburg hat trotz seiner Größe nie die Überschaubarkeit verloren. Viele Ziele sind mit dem Fahrrad und zu Fuß gut zu erreichen. Oldenburger*innen sind daran interessiert, was in ihrer Stadt passiert und wie es den Menschen geht. Sie bringen sich in die Stadtentwicklung mit ein und begleiten die Veränderungsprozesse. Wenn Hilfe benötigt wird, helfen Oldenburger*innen. In Oldenburg kennt man sich und ist zu Hause.

Für uns ist dieses Oldenburger Lebensgefühl sehr wichtig und macht das gute Zusammenleben in der Stadt aus. Dieses Lebensgefühl und diese Lebensqualität zu erhalten und weiterzuentwickeln ist das Ziel unserer politischen Arbeit. Wir leben gerne in Oldenburg und in unseren Stadtteilen Bloherfelde, Bürgerfelde, Dietrichsfeld, Haarentor oder Brokhausen. Daher setzen wir uns dafür ein, dass sich unsere Stadt weiter so positiv entwickelt. Damit wir alle auch in Zukunft gerne hier leben und uns zu Hause fühlen. Wir lieben Oldenburg!

Familienzentren aufbauen und Begegnung fördern

Familienzentren bieten Eltern eine gute Möglichkeit, bei Fragen und Problemen Unterstützung zu erhalten und sich mit anderen Eltern auszutauschen. Wir wollen in Reichweite der Kindertagesstätten und Grundschulen entsprechende Einrichtungen schaffen und werden uns vor Ort und auf Landesebene dafür einsetzen, dass dafür Mittel zur Verfügung stehen werden.

In Bloherfelde und Dietrichsfeld haben wir eine gut funktionierende Gemeinwesenarbeit. Unser Ziel ist es, flächendeckend auch in Haarentor, in Wechloy und Brokhausen Möglichkeiten für Begegnung, Geselligkeit und Informationsaustausch für Jung und Alt vorzuhalten.

Mehr kleine Wohnungen im Nordwesten der Stadt

Oldenburg wächst und wächst. Insbesondere der Nordwesten der Stadt ist aufgrund seiner Wohnqualität und der Universität sehr begehrt. Vor allem werden hier kleine Wohnungen gesucht. Wir wollen uns um die Menschen kümmern, die bezahlbaren Wohnraum benötigen. Wir brauchen Wohnungen für immer mehr Studierende, aber auch kleine Wohnungen, die barrierearm und seniorengerecht konzipiert sind. Wir setzen uns für eine behutsame Bebauung ein und unterstützen Ideen wie Car-Sharing-Vereinbarungen oder Umbaumaßnahmen, die flächensparend sind.

Wir müssen vorhandenen Wohnraum effektiver nutzen. Mit Unterstützung einer Wohnungstauschbörse oder anderen Pilotprojekten lassen sich bedarfsgerecht Wohnungen im Stadtteil finden und unnötige Kosten für Mieter*innen werden vermieden.

Unser neuer Stadtteil: Der Fliegerhorst

Die Zukunftswerkstatt Fliegerhorst hat mit Hilfe der Bürger*innen eine Vielzahl von Vorschlägen für die Nachnutzung hervorgebracht. Wir wollen, dass der weitere Entscheidungsprozess über die Neugestaltung des Geländes transparent erfolgt und die Ideen der Bürger*innen berücksichtigt werden. Unser Ziel ist es, einen neuen Stadtteil auf dem Gelände zu entwickeln, der zum einen neuen Wohnraum in Oldenburg schafft, sich aber zum anderen in die vorhandenen Strukturen einfindet. Die Umwidmung des Geländes bietet eine große Chance für die Entwicklung im Stadtnorden und die Möglichkeit zum Beispiel neue Wohnformen zu etablieren. Die zukünftige Anbindung an den ÖPNV, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr, der Bedarf an Einkaufsmöglichkeiten, Kita-Plätzen, Freizeitmöglichkeiten etc. ist bei den Planungen zu beachten.

Gute Betreuungs- und Bildungsangebote

Beim Krippenausbau haben wir in Oldenburg bereits viel geschafft, es fehlen aber immer noch Krippenplätze. Der Bedarf einer guten Kindertagesbetreuung – von der Krippe über den Kindergarten und die Ganztagsschule bis hin zur benötigten ergänzenden Hortbetreuung muss umfassend gedeckt sein. Alle Angebote der Bildung und Betreuung müssen bedarfsgerecht, pädagogisch wertvoll, barrierearm und mit ausreichend qualifiziertem Personal erfolgen. Übergänge von der Kindertagesstätte zur Grundschule, zur weiterführenden Schule und in die Ausbildung sind wichtige Bestandteile der Betreuung. Ganztagschulen fördern Gerechtigkeit Mit dem Ausbau der Ganztagschulplätze wollen wir den geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Wir setzen uns für die Stelle einer/s Sozialarbeiter*in an der Grundschule am Schramperweg ein. Die SPD weiß, dass die Ganztagsschule ein wichtiger Baustein für eine moderne, inklusive Gesellschaft ist und wird daher auch künftig dafür sorgen, dass die Zahl der Ganztagsschulen auch im Nordwesten weiterwächst. Wir werden unsere Schulen in den kommenden Jahren auf diesem Weg konstruktiv begleiten.

Lern- und Lebensräume schaffen

Die Oldenburger SPD hat viele Schulumbauten und Neubauten maßgeblich in Gang gesetzt, z. B. bei der Grundschule Babenend. Im Dialog mit den Schulen setzen wir uns dafür ein, dass unsere Schulen angemessene Fachräume mit zeitgemäßer Ausstattung erhalten und auch die nötigen Einrichtungen für inklusiven Unterricht und den Ganztagsbetrieb bereitstehen. Trotz knapper Haushaltsmittel werden wir daran festhalten, dass auch ältere Schulgebäude saniert und renoviert werden. Alle Schüler*innen sollen Räume vorfinden, die hell, freundlich und sauber sind. Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen sie sich gerne aufhalten und die ihnen zeigen, wie sehr uns die Kinder am Herzen liegen.

Oldenburg ist eine Stadt für alle Verkehrsteilnehmer*innen

Wir alle wollen uns zügig und sicher im Stadtgebiet bewegen, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto. An manchen Stellen ist das Sicherheitsgefühl für die einzelnen Verkehrsteilnehmer*innen jedoch gering, sodass diese Wege dann auch weniger genutzt werden. Aus diesem Grund wollen wir uns beim Pophankenweg dafür einsetzen, dass der längst überfällige beleuchtete Rad- und Fußweg zwischen der Ammerländer Heerstraße und dem Artillerieweg gebaut wird.

Der Bahnhalt in Wechloy ist nach einigen Verzögerungen endlich erfolgreich eröffnet worden. Die Unterführung der Bahn ist aus Richtung der Ammerländer Heerstraße jedoch nicht barrierefrei gestaltet. Menschen mit Rollatoren, Fahrrädern oder Kinderwagen können den Bahnsteig nur schlecht erreichen. Um dies zu ändern, wollen wir die Bahnunterführung neu gestalten. Damit jede Oldenburger*in möglichst ohne fremde Hilfe die Bahn nutzen kann.

Der Quellenweg soll künftig Fahrradstraße werden. An der Kreuzung Uhlhornsweg bekommt der Bus des ÖPNV die Möglichkeit, sich an der Fußgängerampel die Vorfahrt zu sichern. Ansonsten gilt Vorfahrt für die Fahrradstraße. Dafür wird an der Einmündung in die Bloherfelder Straße eine Druckampel installiert.

Wir wollen keinen Verkehrsinfakt in Oldenburg

In den letzten Jahren nimmt der Verkehr auf den Straßen zu. Gerade im Feierabendverkehr oder in der Weihnachtszeit fällt dies am meisten auf. Aufgrund dieser Entwicklung fordern wir als einen ersten Schritt die rasche Erschließung des Fliegerhorstes durch eine Stichstraße zwischen der Alexanderstraße bis zur Ammerländer Heerstraße. Damit kann der Verkehr in Bürgerfelde entlastet werden und auch zu Stoßzeiten besser fließen.

Straßen, die auf dem Fliegerhorst bestehen, sollen für die Tangente genutzt werden. Unweigerlich wird diese neue Straßenverbindung durch eine bestehende Grünzone in Brokhausen geführt werden müssen und den bestehenden Rad- und Fußweg Peerdebrok kreuzen. Damit der Eingriff in das Landschaftsbild erträglich bleibt und der bestehende Weg Peerdebrok erhalten bleibt, sollte die neue Straße abgesenkt in einem Trog Richtung Ammerländer Heerstraße geführt werden.

Straßenausbaugebühren bürgernah gestalten

Die von der Stadt bei Ausbaumaßnahmen erhobenen Straßenausbaubeiträge belasten die Bürger*innen. Die Baukosten sind durch Preissteigerungen und rechtliche Vorgaben gestiegen und für viele Bürger*innen kaum noch zu bezahlen. Wir werden in einen Dialog mit den Bürger*innen eintreten, um zu einem gerechten solidarischeren System der Finanzierung des Straßenausbaus zu kommen. Dies kann die Einführung wiederkehrender Beiträge oder eine Finanzierung über die Grundsteuer sein. Eine Finanzierung nach Kassenlage ist für uns kein gangbarer Weg, denn sie birgt zu große Unwägbarkeiten für die Bürger und insbesondere für die Anwohner. Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung, damit Stadt und Anwohner gleichermaßen planen können. Die SPD will darüber hinaus die Beteiligungsrechte bei Straßenausbaumaßnahmen stärken. Wir möchten, dass die Bürger*innen den Ausbau der Straßen in ihrer unmittelbaren Umgebung stärker mitgestalten können und ihre Ideen einbringen.

Unser Grün soll erlebbar und erfahrbar sein

Unsere Stadt ist durch Alleen und Straßenbäumen geprägt. Dieses grüne Straßenbild wollen wir weiter ausbauen und den Baumbestand erhalten.

Wir wollen eine zusammenhängende und „erfahrbare“ Grünfläche vom Bürgerbusch bis zu Gerdshorst. Zu diesem Zweck soll in einem ersten Schritt von der Alexanderstraße bis zum Peerdebrok ein Rad- und Fußweg geschaffen werden. Dieser sollte nördlich des kleinen Bürgerbuschs und nördlich der Ofenerdieker Bäke auf der Fläche des ehemaligen Fliegerhorstes bis zum Peerdebrok gebaut werden. Damit werden die Grünflächen des kleinen Bürgerbusches und die des südlichen Fliegerhorstes mit den Grünflächen in Wechloy verbunden. Ein kombinierter Rad- und Fußweg wird auch zur Verkehrssicherheit beitragen. Radfahrer, die aus dem Norden der Stadt in den Westen Richtung Famila oder Universität fahren wollen, müssen dann nicht mehr die Alexanderstraße und den Brookweg benutzen. Gleichzeitig soll die Ofenerdieker Bäke, die auf dem Gelände des Fliegerhorstes noch verrohrt ist, renaturiert werden. Ein Rückhaltebecken in diesem Bereich soll bei Starkregen vor Überflutungen schützen.

Unsere Stadtteile bleiben in Bewegung

Sportvereine leisten durch Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote wertvolle Beiträge zur Gesundheitsförderung und zum sozialen Zusammenhalt für unser Gemeinwesen. Damit das in Zukunft so bleibt, werden wir auch weiterhin unseren Vereinen mit verlässlichem Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven zur Seite stehen.

Die Vielfalt der Freizeitsportarten, ob im Verein, in freien Gruppen oder im Bereich des Individualsports, ist wichtig für die Lebensqualität im Stadtteil. Unsere Aufgabe ist es, für ausreichend Plätze, Laufstrecken und Strecken zum Fahrradfahren und für den Rollsport zu sorgen. Wir werden prüfen, ob mehr beleuchtete Laufstrecken, z. B. im Vahlenhorst, umsetzbar sind.